Schöneberger Norden: Würdigung ehrenamtlich Tätiger
04.12.2006: Ehrenamtliche erhalten Berliner Freiwilligenpass als symbolisches Dankeschön.
Am 4. Dezember 2006 zeichnete die Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Hella Dunger-Löper, ehrenamtlich Tätige, die sich durch ihr freiwilliges bürgerschaftliches Engagement besonders herausgehoben haben, aus. Diesmal werden von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Bürgerinnen und Bürger unterschiedlichen Alters und nationaler Herkunft aus dem Quartier "Schöneberger Norden" geehrt, die sich um die Stärkung der Nachbarschaft verdient gemacht haben. Sie helfen Menschen oder dienen der Gemeinschaft im kulturellen, sozialen und Bildungsbereich, bei der Quartiersarbeit, in Mieterbeiräten und anderen Schwerpunkten. Als Anerkennung und Wertschätzung für diese Arbeit erhalten Frauen, Männer und Jugendliche aus dem Quartier den Berliner Freiwilligenpass verliehen.
Die Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Hella Dunger-Löper und die Bezirksstadträtin für Familie, Jugend und Sport des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler würdigten die ehrenamtlich Tätigen und übergaben den Berliner Ehrenamtspass sowie Urkunden.
Hella Dunger-Löper:
"Das Beispiel des ehrenamtlichen Engagements im Quartier ist Vorbild: Das sind Lesepatenschaften in der Neumark-Grundschule oder in Kitas, Elternbeiräte und Bildungsveranstaltungen, der Einsatz bei Mieterbeiräten oder beim internationalen Chor im Pallasseum. Auch in Nachbarschaftstreffs oder beim Frauenfrühstück, der Mitarbeit in Partizipationsgremien, wie im Präventionsrat, im Quartiersrat oder in Aktionsfonds. Die Beispiele ließen sich noch lange fortsetzen. Es sind auch alle Altersgruppen vertreten, von 13 bis über 80. Besonders freue ich mich darüber, dass die Zahl Ehrenamtlicher mit migrantischem Hintergrund überdurchschnittlich vertreten ist - mit steigender Tendenz. Das, was Sie leisten und wir heute ehren, ist das Knüpfen von Netzen der Solidarität, das Bauen von Brücken zwischen Menschen verschiedener Kulturkreise und Generationen. Das ist es, was eine funktionierende Gesellschaft - heute mehr denn je - braucht."
(Text und Bild: SenStadt)








