Verfassungsschutz verlässt Kathreiner Hochhaus
29.01.2008: Exodus an der Potsdamer Straße
Institutionen verschiedener Art verlassen die Potsdamer Straße.
Den Anfang machte die BVG. Sie verkündete in Frühjahr 2007, sie ziehe nach Mitte und gebe ihren traditionsreichen Hauptsitz am Kleistpark auf. Der Umzug erfolgt in diesem Jahr. Über die weitere Nutzung des Gebäudes ist nur so viel bekannt, dass es verkauft worden ist. Sanierungs- oder Nutzungskonzepte wurden bislang nicht öffentlich.
Der Tagesspiegel-Verlag offenbarte seine Umzugspläne an den Anhalter Bahnhof im letzten Sommer (kalendarisch nicht meteorologisch). Noch in 2008 soll umgezogen werden. Auch hier sind die Nachnutzungspläne, falls es welche gibt, für das Gebäude nicht an die Öffentlichkeit gedrungen.
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Kathreiner Hochhaus Mitte der 30er Jahre |
Nun also der Verfassungsschutz. Er zieht aus dem Kathreiner Hochhaus in das Neue Stadthaus nach Mitte. Das denkmalgeschützte Gebäude wird anschließend noch zwei Jahre von der Polizei als Berufs-Informationszentrum und für Verwaltungszwecke genutzt. Wie es anschließend weitergeht, weiß niemand zu sagen.
Das Kathreiner Hochhaus in der Potsdamer Straße 186 wurde 1929/30 nach einem Entwurf des Architekten Bruno Paul errichtet. Es gilt als eines der herausragenden Beispiele für die Architektur der Neuen Sachlichkeit.








